LinuxLive USB Creator

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Für so manche Linux-Distribution lässt sich ein Image für den USB-Stick herunterladen. Dieses darf man danach aber nicht mit dem Windows-Explorer auf den USB-Stick kopieren, wenn davon gebootet werden soll. Für diesen Fall ist ein spezielles Windows-Tool wie der LinuxLive USB Creator (LiLi) erforderlich.

Bootfähigen USB-Stick erstellen

Damit eine Linux Distribution von einem USB-Stick startet, muss zum einen der Computer von USB-Sticks booten können und zum anderen muss der USB-Stick bootbar sein. Letzteres erledigt der LinuxLive USB Creator. Die Software überträgt das Image der Linux-Distribution so auf den USB-Stick, dass er bootfähig ist und der Computer das Linux-System startet, das sich so portable auch an anderen Computern nutzen lässt.

Linux starten

Hat der LinuxLive USB Creator einen USB-Stick erstellt, ist dieses in den ausgeschalteten Computer zu stecken und dieser zu starten. Kurz nach dem Rechner-Start ist eine Funktionstaste zu drückten, wonach der Computer eine Liste mit Laufwerken anzeigt, von denen das des USB-Sticks für den Bootvorgang auszuwählen ist. Welche Funktionstaste zu drücken ist, hängt vom Computerhersteller ob. Die richtige Taste wird beim Rechnerstart in der unteren Zeile auf einer der schnell wechselnden Bildschirmseiten angezeigt. Oft ist es die F12- oder Esc-Taste.

Hat der Start geklappt, lässt sich das Linux-System als Live-Linux ohne Installation testen oder alternativ installieren. Durch die Installation gelangt die Linux Distribution neben Windows auf den Computer, der so zu einem Multiboot-System wird. Dieses zeigt beim normalen Computerstart, also dem Booten von der Festplatte, einen Startbildschirm zur Auswahl des zu startenden Betriebssystems an.

LiLi kennt wichtige Linux Distributionen

Der LinuxLive USB Creator ist bereits für zahlreiche Linux Distributionen wie Ubuntu oder openSUSE vorkonfiguriert und kann diese selbstständig herunterladen, um sie auf den USB-Stick zu bringen. Ansonsten muss man die Imagedatei manuell herunterladen und auswählen. Wenn der verwendete USB-Stick groß genug ist, lässt sich die genutzte Linux Distribution im persistenten Modus nutzen. Dabei gehen Downloads, eigenen Dateien und Updates nicht wie beim reinen Live-System verloren, sondern werden auf dem USB-Stick gespeichert.